ALAN Version 1.2 ist verfügbar!

Ab sofort ist ALAN Version 1.2 in unserem Service-Bereich zum Download bereit. Neben einigen Fehler-Korrekturen enthält dieses Update zwei ganz neue Funktionalitäten. Hier die Details dazu:

Funktionale Erweiterungen Signale (Übersicht):

  • Es kann nun (optional) die Signalisierung (Form-Signale und Licht-Signale) durch die Block-Belegung (Zug) gesteuert werden. Diese neue Funktionalität steht mit allen real vorhandenen Haupt- und Vor-Signalen zur Verfügung, aber auch für virtuelle Signale. Jedes dieser Signale bewirkt dann die entsprechende Zugbeeinflussung. Die Aktivierung dieser Funktionalität erfolgt über eine neue Einstellung in den »Systemeinstellungen«. Die Detail-Beschreibung erfolgt weiter unten.
  • Die Signalbilder von Licht-Signalen können nun vorbildgerecht UND systemweit per mehrerer Schieberegler einstellbar überblendet werden. Die Detail-Beschreibung erfolgt weiter unten.

Funktionale Erweiterung »Signalisierung der Block-Belegung« (Details):

  1. In den »Systemeinstellungen« / »Grundeinstellungen«  ist eine neue Einstellung verfügbar: »Belegten Block durch zugehöriges Block-/Einfahrsignal anzeigen«. Wird diese Option aktiviert, dann erfolgt die vorbildgerechte Steuerung der Signalisierung unter bestimmten Bedingungen automatisch, manuelle Signal-Einstellungen haben aber unter bestimmten Voraussetzungen Vorrang. Wird ein rein manueller Spielbetrieb gewünscht, dann ist dies weiterhin möglich, indem diese Funktionalität nicht aktiviert wird.
  2. Die Funktionalität steht mit allen unterstützten Signal-Systemen zur Verfügung: DB 1969, Hl, RhB, SBB – inklusive der virtuellen Signale.
  3. Die Signal-Stellung beeinflusst wie bisher auch die Geschwindigkeit der Züge (Halt, Langsamfahrt, Fahrt).
  4. Wurde ein Haupt-Signal manuell auf »Halt!« gestellt, dann spielt die Belegung des nachfolgenden Blocks keine Rolle, das Signal behält diese Stellung unabhängig von der Belegung des nachfolgenden (gesicherten) Blocks bei.
    Dies ist für die Ausfahrgleise an Bahnhöfen sinnvoll. Eine manuelle Beeinflussung von Signalen auf der Strecke ist in dieser Konstellation zwar eher ungewöhnlich, jedoch bleibt bewusst auch hier diese Priorität für Sondersituationen erhalten. D.h., dass für die vollständige Automatisierung der Signalisierung entsprechend der Block-Belegung das Signal zunächst auf »Fahrt« gestellt sein muss. Erst danach greift die Automatik ein.
  5. Fährt ein Zug in einen durch ein Signal (1) gesicherten Block (1) ein, dann wird dieses Signal zunächst auf »Halt!« gestellt. Geht diesem Signal ein Vor-Signal (0) oder ein Haupt-Signal (0) voran, mit dem »Halt erwarten« oder »Langsamfahrt« signalisiert werden kann, dann wird auch diese Signalisierung (wie bisher) automatisch erfolgen.
  6. Erreicht der Zug dann den (über-)nächsten Block (2), dann wird zunächst Signal (2) auf »Halt!« gestellt, dann Signal (1) wieder auf »Fahrt« – bzw. auf »Langsamfahrt«, sofern es ein entsprechendes Signalbild darstellen kann. Andernfalls (typ. Block-Signal) wird »Fahrt« signalisiert. Das ggf. vorhandene Vorsignal folgt dieser Signalisierung entsprechend.
  7. Signale für die Gegenrichtung sperren den belegten Block entsprechend – und mit denselben Funktionalitäten.
  8. Die komplette Funktionalität wird alleine durch die Aktivierung in den Systemeinstellungen verfügbar. Weitergehende Einrichtungen (Einstellungen, Kontakte, Anfahr-/Brems-Bausteine etc.) sind also nicht erforderlich.
  9. Die Blocksteuerung und die Signalisierung erfolgen immer für beide Fahrtrichtungen und immer vorbildgerecht. Ohne weitere Vorkehrungen kann also ein Zug ggf. in Gegenrichtung passieren – sofern der Block frei ist.
  10. Das Signalbild manuell gestellter Signale wird beim Beenden des Systems gespeichert und nach dem nächsten Start von ALAN wiederhergestellt.

Funktionale Erweiterung »Überblendung der Signalbilder von Licht-Signalen« (Details):

  1. In den »Systemeinstellungen« / »Grundeinstellungen«  sind 4 neue Einstellungen verfügbar.
  2. Über die Einstellung »Ein-/Ausblenden der Signalbilder (Lichtsignal) in einstellbaren Zeiten« kann diese Funktionalität aktiviert werden. Wird sie nicht aktiviert, dann bleibt die bisherige Umschaltung aktiv.
  3. Ist die Überblendfunktion eingeschaltet, dann können weitere 3 verschiedene Einstellungen jeweils per Schieberegler vorgenommen werden:
    • »Ausblendzeit des Signalbilds [Sekunden]« legt die Dauer fest, innerhalb der ein bestehendes Signalbild ausgeblendet wird.
    • »Wartezeit zwischen 2 Signalbildern [Sekunden]« legt die Dauer fest, innerhalb der kein Signalbild sichtbar ist (Dunkeltastung).
    • »Einblendzeit des Signalbilds [Sekunden]« legt die Dauer fest, innerhalb der ein neues Signalbild eingeblendet wird.
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