Baureihe

Die Baureihe beschreibt technisch gleichartige Triebfahrzeuge und Wagen durch eine Ziffernfolge.

Früher verwendeten die deutschen Länderbahnen, die Deutsche Reichsbahn, die Deutsche Bahn und private Anbieter unterschiedliche Baureihenbezeichnungen.

Heute werden einheitliche Typennummern durch das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) vergeben.

Die Bezeichnung der Baureihe beginnt meist mit einer zwei – oder dreistelligen Stammnummer, gefolgt von einem Leerzeichen. Danach folgt die drei- oder vierstellige fortlaufende Loknummer in der Reihenfolge der Produktion). Daraus ergibt sich dann z. B. »59 210“.

Bis in die Epoche III führten Lokomotiven zudem Kennbuchstaben vor der Stammnummer, z. B. »V 34«. Der Buchstabe »V« steht dabei für Verbrennungsmotor, »E« steht für Elektro-Lokomotiven.

Heute (ab Epoche VI) wird ein Nummernsystem verwendet, das die Ziffernfolge um eine Prüfziffer ergänzt. Die Prüfziffer wird nach einem Bindestrich angehängt. Zusätzlich sind die Typenbezeichnungen in Deutschland 3-stellig (z.B.»059 210-0«). Die Loknummer ist um Länderkennzeichen und Kennnummer der Bahngesellschaft ergänzt. Künftig sollen die nationalen Lokregister EU-weit zusammengeführt werden.

Das Schild mit der Angabe der Baureihe und der Loknummer findet sich bei Dampfloks auf der Tür der Rauchkammer sowie an beiden Seiten des Führerstandes.

Im Modellbahn-Betrieb spielt das Vorbild-Baureihensystem durch die Massenproduktion der Modelle eine zusätzliche Rolle, denn Loks mit derselben Baureihen- und Loknummer sollten nicht zur selben Zeit auf einer Anlage fahren, da es nicht vorbildgerecht ist.

Ferner wichtig sind die Zuordnung von Modellen zu bestimmten Epochen als auch zur vorbildgerechten Zugbildung.

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