Einspulenantrieb

Einspulenantriebe steuern Magnetartikel (Weichen, Form-Signale), die zwischen 2 Betriebszuständen umgeschaltet werden können. Einspulenantriebe bestehen aus 1 Spule, in deren Kern sich ein magnetisierbares Metall, meist Eisen, befindet. Sie werden durch Gleichspannung betrieben, wobei die Umschaltung durch Umkehrung der Polarität erfolgt. Je nachdem, in welche Richtung der Strom fließt, wird das Metallstück in die eine oder andere Richtung gezogen und bewegt dabei über eine Mechanik die Weichenzunge einer Weiche oder den Flügel eines Form-Signals.

Diese Antriebe schalten schnell und hörbar.

Zu beachten ist, dass diese Antriebe generell nicht über eine Endabschaltung verfügen und deshalb nur durch einen kurzen Impuls geschaltet werden sollten. Als Impulsdauer genügt meist eine Zeit von 0,1 Sekunden. Liegt dauerhaft Strom an, dann werden die Antriebe warm und können letztlich auch zerstört werden.

Einspulenantriebe benötigen nur 2 Anschlussdrähte.

Die aktuelle Weichenlage kann nicht ermittelt werden.

Sofern die Antriebe gesondert montiert werden, können viele der Antriebe auch unterflur montiert werden (sog. Unterflur-Montage).

Siehe auch Doppelspulenantrieb.

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