Eisenbahn

Die Eisenbahn ist technisch-wirtschaftlich definiert als ein auf zwei Stahl-Schienen und meistens auf einem Verkehrsweg (dem Bahnkörper) laufendes ausschließlich maschinengetriebenes Verkehrsmittel zur Beförderung von Personen und Gütern.

Wichtigstes Arbeitsmittel der Eisenbahn sind Bahnanlagen, die unterteilt werden in Bahnanlagen der

  • freien Strecke,
  • Bahnhöfe und
  • sonstige Bahnanlagen

sowie die Eisenbahnfahrzeuge (Triebfahrzeuge bzw. Lokomotiven und Wagen).

Für Eisenbahnen ist die Zusammenfassung einer größeren Anzahl von Wagen und in der Regel eines Triebfahrzeuges zum Eisenbahnzug
charakteristisch.

Weitere Eigenheiten sind:

  • geringe Rollreibung zwischen Schiene und Rad (etwa 2 bis 6 Newton Laufwiderstand je 1000 Newton Zuggewichtskraft),
  • hohe Belastbarkeit der Schienen (15 bis 25 Tonnen Achslast).

Große Lasten können dadurch mit relativ geringem Energieaufwand und hoher Geschwindigkeit sicher befördert werden. Nachteilig ist die Spurgebundenheit.

Eisenbahnen werden nach dem Benutzerkreis in Eisenbahnen des öffentlichen und des nichtöffentlichen Verkehrs eingeteilt. Weiter nach

  • der Art der Übertragung der Zugkräfte in Reibungsbahn, Zahnradbahn, Standseilbahn;
  • den betrieblichen Verhältnissen;
  • Haupt- und Nebenbahnen;
  • der Spurweite in Regelspur-, Breit- und Schmalspurbahnen;
  • topografischen Gegebenheiten in Flachland, Gebirgsbahn, Bergbahn;
  • bestimmten Verkehrsaufgaben in Fernbahn, Stadtbahn, Ringbahn und Transkontinentalbahn.

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