Eisenbahnschiene

Eisenbahnschienen sind besonders geformte Schienen aus Stahl.

Die Eisenbahnschienen nehmen die Radlasten auf und übertragen sie auf die Schwellen. Zusätzlich führen sie die Räder der Fahrzeuge.

Als Eisenbahnschienen hat sich die Breitfuß- bzw. Kopfschiene durchgesetzt (besteht aus Kopf, Steg und Fuß), auch als Vignolschiene bezeichnet (nach ihrem englischen Erfinder Vignol). Die ersten Eisenbahnschienen wurden 1830 gewalzt.

Bei fehlendem eigenem Bahnkörper oder Kreuzungen mit Straßen werden Rillenschienen verwendet. Eisenbahnschienen sind standardisiert, z. B. S33, S49, S54 und UIC60. Das UIC-Schienenprofil entspricht den Abmachungen der UIC. Die Zahlen geben die Masse in kg/m an.

Eisenbahnschienen erreichen eine Zugfestigkeit von mindestens 900 Newton/mm². Sie werden in Längen von 30, 45, 60 und 120 m gewalzt. Schienen über 120 m Länge werden geschweißte Langschienen genannt.

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