Motorischer Antrieb

Motorische Antriebe steuern zu bewegende Zubehörartikel (Weichen, Form-Signale), die zwischen 2 Betriebszuständen umgestellt werden können. Ein motorischer Antrieb besteht aus einem kleinen Elektromotor und meist einem (selbstblockierenden) Schneckengetriebe mit einer Schubstange, die dann über einen Federstahldraht beispielsweise mit der Weiche mechanisch verbunden ist.

Diese Antriebe schalten bei entsprechender Bauweise vorbildgerecht langsam und dann kaum hörbar. Es gibt allerdings (besonders bei den großen Spurweiten) auch motorische Antriebe die eine Federmechanik besitzen und dann schnell und deutlich hörbar schalten.

Motorische Antriebe benötigen 2 Anschlussdrähte. Die Umschaltung erfolgt durch Umpolung (vgl. Einspulenantrieb).

Modernere Antriebe besitzen eine Endabschaltung, die die Stromzufuhr zum Motor automatisch unterbricht, sobald die Endlage erreicht ist.

Zur Ermittlung der aktuellen Weichenlage (Rückmeldung) sind im Antrieb zusätzliche Kontakte erforderlich.

Sofern die Antriebe gesondert montiert werden, können viele der Antriebe auch unterflur montiert werden (sog. Unterflur-Montage).Siehe auch Einspulenantrieb.

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