Schnellumbauzug

Ein Schnellumbauzug ist ein Gleisbaumaschinenkomplex zum vollständigen Austausch von Langschienen und Einzelschwellen bei hoher Arbeitsleistung Leistung (300 bis 600 Meter proStunde).

Der Schnellumbauzug fährt ständig weiter und führt dabei folgende Arbeitsschritte aus:

  • Lösen und Aufnehmen der Befestigungsmittel,
  • Ausbau der Altschienen,
  • Aufnehmen und Verladen der Altschwellen,
  • Herstellung der Mindestbettungsstärke mit Hilfe einer Schotterplanierfräse,
  • Transport und Verlegen der Neuschwellen,
  • Verlegen und Befestigen der Neuschienen,
  • Ablegen der Altschienen und
  • Einschottern der Neuschwellen.

Die Steuerung des Schnellumbauzuges erfolgt durch ein Richtseil, mit dem Höhe und Richtung der Arbeitsgeräte festgelegt werden. Die Deutsche Bundesbahn setzte 1968 als erste Eisenbahn der Welt einen Schnellumbauzug ein.

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