Trasse

Vorbild:

Eine Trasse ist als Zugtrasse nach der Eisenbahninfrastrukturbenutzungsverordnung (EIBV) die geplante zeitliche und räumliche Belegung der Eisenbahninfrastruktur für
eine Zugfahrt durchgehend auf der freien Strecke und/oder in den Bahnhöfen.

Trassen werden nach Regeltrasse, Angebotstrassen und Sondertrassen unterschieden.

Regeltrassen sind Trassen, die im Vorlauf zu einem Jahresfahrplan fristgemäß angemeldet und nach den Konstruktionsprioritäten der »Allgemeinen Bedingungen über die Nutzung der Eisenbahninfrastruktur« konstruiert wurden. Trassen, die für einen Jahresfahrplan konstruiert werden, aber erst nach dem Stichtag des Anmeldeschlusses angemeldet werden, sind dann Regeltrassen, wenn sie in den Unterlagen zum Jahresfahrplan berücksichtigt werden können.

Angebotstrassen sind konfliktfrei vorkonstruierte Trassen. Sie werden nach der Konstruktion der Regeltrassen unter Nutzung der noch freien Kapazität konstruiert.

Sondertrassen sind kurzfristig im Rahmen freier Infrastrukturkapazität konstruierte Trassen für Verkehre, für die keine Angebotstrassen verfügbar oder gewünscht sind.

Regeltrassen und Sondertrassen können beide fahrdienstlich sowohl mit Regelzügen als auch mit Sonderzügen belegt sein.

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