Tunnelportal

Ein Tunnelportal ist die Ausgestaltung der Ein- bzw. Ausfahrt in bzw. aus einem Tunnel.

Modell

Vorzugsweise sollte man Tunnelportale in die Gerade oder in solche Gleisbogen legen, bei denen eine Erweiterung des lichten Raumes nach NEM 103 nicht oder kaum erforderlich ist, um optisch zu groß wirkende Tunnelöffnungen zu vermeiden.

Die Tunnelwand sollte zumindest im einsehbaren Bereich des Tunneleingangs nachgebildet werden. Vorlagen zur Gestaltung für verschiedene Formen von Tunnelportalen finden sich in der Norm →NEM 105:

  • Rechtecktunnel
  • Gewölbetunnel
  • Neubau-Tunnel (mit Kreisquerschnitt)

Die Größe des Tunnelprofils wird bestimmt durch

  • die Betriebsart (mit oder ohne Oberleitung),
  • den Bogenradius,
  • die Länge der eingesetzten Fahrzeuge und
  • den Gleisabstand bei mehrgleisigen Strecken.

Beim Rechtecktunnel werden zwischen Tunnelwand und Umgrenzung des lichten Raumes schmale Seitenräume berücksichtigt, wie sie bei neueren Tunneln des Vorbilds als Sicherheitsraum oder für Einbauten üblich sind.

Beim Gewölbetunnel ergeben sich diese Seitenräume durch die Wölbung.

Bei Gestaltung der von Neubau-Tunneln etwa ab Epoche V, die zumeist einen Kreisquerschnitt aufweisen, können zur Darstellung der relativ großen Sicherheitsräume die Profile vorbildentsprechend größer nachgebildet werden.

Die Profile für Rechtecktunnel sind auch für Brückendurchfahrten anwendbar.

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