Wechselstrom

Bei Wechselstrom wechselt die Flussrichtung des elektrischen Stroms periodisch. Im Haushalt und daher aus historischen Gründen auch bei der Modellbahn, erfolgt dieser Wechsel mit einer Frequenz von 50 Hz (Mitteleuropa) oder 60 Hz. Der Spannungsverlauf ändert sich in der Form einer Sinuswelle.

Bedingt durch diese Tatsache können Wechselstrom-Motoren ihre Drehrichtung nicht (wie bei Gleichstrom-Motoren) durch Umpolen des elektrischen Stroms ändern.

Früher wurde die zum Betrieb der Modellbahn notwendige Wechselspannung durch einfache Transformatoren gewonnen. Dies ist heute (herstellerseitig) weder zulässig noch wegen der geringen Energieeffizienz empfehlenswert.

Zu bedenken ist, dass die Angabe der Wechselspannungen sich immer auf den Effektivwert bezieht. Die tatsächlich vorkommenden Spannungen (ohne Störeinflüsse) sind tatsächlich in der Spitze um den Faktor Wurzel 2 (1,41) höher. Das ist insbesondere beim Anschluss moderner Elektronik zu bedenken. Aus 16V~ ergibt sich in der Spitze eine Spannung von knapp 23 Volt, aus 24V~ sogar von knapp 34 Volt. Hinzu kommen teils nicht geringe Toleranzen sowohl durch das Haushaltsstromnetz, insbesondere aber durch meist deutlich höhere Spannungen im Leerlauf der Transformatoren.

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