Z-Schaltung

Die Z-Schaltung ist eine Weiterführung der A-Schaltung und soll einen ihrer Nachteile ausgleichen: Die Zuordnung einer speziellen Fahrspannung zu jedem Triebfahrzeug.

Zunächst sind alle Abschnitte der Modellbahn abgeschaltet und werden über Schalter mit jeweils mehreren Schaltpositionen jeweils einem von mehreren Fahrgeräten zugeschaltet.
Dadurch wird der Blockbetrieb zwar weiterhin von Hand gesteuert, doch jeder Zug fährt so mit seiner eigenen, unabhängigen Fahrspannung. Die Zahl der gleichzeitig steuerbaren Züge ist dabei durch die Zahl der so verschalteten Fahrregler begrenzt. Im Allgemeinen wird sogar mindestens 1 Fahrregler mehr benötigt, als Züge gleichzeitig fahren sollen.

Ein Nachteil dieser Technik ist, dass die Fahrregler weitgehend auf dieselbe Spannung eingestellt sein müssen, da sonst beim Überfahren zweier Abschnitte erhebliche Ströme über das Triebfahrzeug fließen (beinahe Kurzschluss). Zu einem echten Kurzschluss kann es bei Gleichstrom-Anlagen kommen, sofern einer der Fahrregler für eine andere Fahrtrichtung eingestellt ist.

Die größte Nachteil auch dieser Technik ist weiterhin, dass der Fahrbetrieb so allenfalls bei kleineren Anlagen durch den Bediener beherrschbar bleibt.

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