Zugsignale

Zugsignale sind optische Signale, die die Spitze und den Schluss des Zuges kennzeichnen. Die bei Tag und bei Nacht anzuwendenden Zugsignale sind im jeweiligen Rechtsbereich der Bahnen geregelt.

Das Zugspitzensignal besteht gewöhnlich drei weißen Lichtern in Form eines A (Regelspitzen- bzw. Dreilichtspitzensignal oder zwei Lichter und das leuchtende Richtungsschild bei Reisezügen).

Der Schluss von Güterzügen wird durch mindestens eine viereckige rückstrahlende rot-weiße Scheibe gekennzeichnet, die am letzten Fahrzeug anzubringen sind. Der Zugschluss an Reisezügen wird mit zwei fest installierten, rot leuchtende Lichter am letzten Fahrzeug gekennzeichnet.
Einzeln fahrende Lokomotiven, Arbeitszüge und Nebenfahrzeuge führen das vereinfachte Schlusssignal, das bei Tag aus einer runden roten Scheibe mit weißem Rand und bei Nacht aus einem roten Licht besteht.

Für Fahrten auf dem Gegengleis gelten bei einzelnen Bahnen besondere Zugsignale, heute bei hochleistungsfähigen Bahnen, die grundsätzlich die regelmäßige Benutzung des Regel- und des Gegengleises gestatten, sind solche Fahrten jedoch unüblich.

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