Zungenweiche

Die Zungenweiche wurde ursprünglich als „selbstwirkende Weiche“ bezeichnet und erstmals im großen Stil bei der Semmeringbahn angewandt.

Die Zungenweiche ist die moderne Form und Stand der Technik von Weichen der Schienenbahnen deren beweglichen Weichenteile für den alternativen Übergang auf eines der fortführenden Gleise sich innerhalb fest montierter Fahrschienen (Backenschiene) an diese anlehnen und so einen entgleisungsfreien Fahrzeuglauf gestatten.

Bei Zungenweichen überfahren Schienenfahrzeuge keine offenen Stöße, wie sie für Schleppweichen typisch sind. Wenn Zungenweichen stumpf befahren werden und sie so genannt »„auffahrbar«“ sind, werden Entgleisungen grundsätzlich vermieden.

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