Produkt 18122 BRIDGE-12L

BRIDGE-12L

ALAN Adapter BRIDGE-12L Vorderseite Artikel-Nummer 18122

Kurzinformation

Artikel-Nummer18122
BezeichnungBRIDGE-12L
Kurzbeschreibung12- poliger Adapter für 12x Kontaktgleise oder 6x Schaltgleise , auch solche, die gegen Gleismasse schalten (Rückmelder). Auch geeignet für M-, C-, K-Gleise.
SpurweitenSpurweite ZSpurweite NSpurweite TTSpurweite H0 (Gleichstrom)Spurweite H0 (Wechselstrom)Spurweite 0Spurweite 1Spurweite G
Analog-BetriebsartenAnalog GleichstromAnalog Wechselstrom
Digital-Betriebsart-
Altershinweisab 15 Jahre
LieferumfangBRIDGE-12L mit Anschlußkabel, Anleitung
Packungsinhalt [Stück]1
UVP inkl. MwSt. [€]79,99
Made inGermany
Länge der Zuleitung ca. [m]1,0
Abmessungen (LxBxH) [mm]92 x 50 x 27
Versand-Gewicht [g]100
Zusatzinformation-

Beschreibung

BRIDGE-12L ist ein Adapter mit 14 Anschlussklemmen für Drähte bzw. Kabeladern. Der Anschluss erfolgt werkzeuglos über Federklemmen. Der maximale Leiterquerschnitt pro Klemme beträgt ca. 0,5 mm².

Typischerweise dient diese BRIDGE dem Anschluss von potentialgebundenen Kontakten (Kontaktgleisen) für 3-Schienen- / 2-Leiter-Anlagen (Spurweite H0 mit M-, C- oder K-Gleisen des Herstellers Märklin®). BRIDGE-12L kann aber auch für jede Art anderer Kontakte eingesetzt werden, die potentialfrei schalten.

BRIDGE-12L kann in jeden BRICK eingesteckt werden, der die Farbe des Steckers auflistet. Der Betrieb an einer BOX ist nicht möglich. Welche Kombinationen passen, deutet das Farbsystem an. Hierzu befindet sich an der Vorderseite jedes BRICK und an der Oberseite jeder BOX ein Etikett, das die Farben der anschließbaren Stecker (Plug&Play oder BRIDGE) anzeigt.

Wird BRIDGE-12L in eine Buchse gesteckt, so erhalten Sie an der Benutzeroberfläche einen entsprechenden Hinweis. Sie müssen dann lediglich einige Fragen zum angeschlossenen Endgerät (z.B. welches Kontakt- oder Schaltgleis ist mit welcher Klemme verbunden) beantworten. Dazu tippen Sie im Gleisplan einfach auf das Symbol, das dem jeweiligen Klemmenanschluss entspricht. Dadurch ist die für das System notwendige Verknüpfung hergestellt und die Konfiguration abgeschlossen. Das Gerät kann fortan über die Benutzeroberfläche bedient werden.

Jede BRIDGE ist eindeutig identifizierbar. Dadurch ist es möglich, zuvor eingestellte Konfigurationen auch dann beizubehalten, wenn die BRIDGE aus- und woanders wieder eingesteckt wird. Die einmal vorgenommene Verknüpfung mit dem angeklemmten Endgerät bleibt also erhalten.

Bitte beachten Sie, dass an einer BRIDGE-12L nur Kontakte jeglicher Art betrieben werden können.

Technik

BRIDGE-12L ist ein High-Tech-Produkt, das (auch) den galvanisch getrennten Anschluss von Kontakten an ALAN ermöglicht. Die Auswertung erfolgt optisch und ist nicht nur sehr betriebssicher, sondern auch sehr schnell.

Der Einsatz empfiehlt sich insbesondere auch bei reinen Digital-Anlagen mit sehr vielen Rückmeldekontakten. Bei Verwendung von Gleissystemen mit Mittelleiter und analogem Wechselstrombetrieb ist BRIDGE-12L die einzige Möglichkeit, Kontaktgleise und ältere Schaltgleise auszuwerten.

Eine BRIDGE-12L verfügt abgesehen von Hardware-Funktionen über keine eigenständige Funktionalität.

Maßzeichnung

Software

Eine BRIDGE-12L verfügt über keine eigenständige Software. Funktionale Erweiterungen werden über BRAIN (updatefähig) vorgenommen.

Anschluss

BRIDGE-12L kann bis zu 12 einzelne Kontakte abfragen. Die Kontakte können entweder potentialfrei oder potentialgebunden angeschlossen werden. Hauptverwendungszweck ist die potentialfreie Anbindung von Kontakten an Wechselstrom-Anlagen, die gegen Gleismasse schalten. Hierzu ist die Gleismasse an eine der beiden Masse-Klemmen (äußere Klemmen des Klemmenblocks) anzuschließen.

Prinzip-Darstellung der Kontakt-Anschlüsse

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Wichtig ist, dass bei Wechselstromanlagen eine Masseverbindung zum Gleis besteht, da diese Kontakte immer gegen Gleismasse schalten, also nur 1 frei verfügbaren Anschluss pro Kontakt besitzen.

Anschluss von Kontakt-Gleisen

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Kontakt-Gleise sind zunächst offene Kontakte, die durch die elektrisch leitenden Achsen der Lokomotiven und Wagen ausgelöst werden. Dies geschieht dadurch, dass beispielsweise auf der rechten Schiene eine dauerhafte Verbindung zur Gleismasse besteht und die linke Schiene in einem kurzen Abschnitt isoliert ist. Dieser isolierte Abschnitt ist mit einer Anschlussbuchse versehen. Fährt eine Zug (eine Achse) in diesen Abschnitt, dann wird das isolierte Schienenstück (links) mit dem mit Gleismasse verbundenen Schienenstück (rechts) über die Achse elektrisch verbunden.

Um diese Überfahrsituation in BRIDGE-12L detektieren zu können, muss sowohl die Anschlussbuchse an eine der Klemmen 1 bis 12 angeschlossen werden, als auch die eigentliche Gleismasse an eine der beiden äußeren Klemmen.

Anschluss von Schalt-Gleisen (Wechselstromanlagen)

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Schalt-Gleise bei Wechselstrom-Anlagen sind ebenfalls zunächst offene Kontakte, die durch die Schleifer von Lokomotiven (und evtl. auch Wagen) ausgelöst werden. Dies geschieht dadurch, dass der Schleifer den Schalthebel betätigt und dieser wiederum eine kurzzeitige Verbindung zur Gleismasse herstellt. Der eigentliche Schalter ist auf einer Seite dauerhaft mit der Gleismasse verbunden, die jeweils andere Seite ist mit einer Anschlussbuchse für jede Fahrtrichtung versehen. Schaltgleise besitzen also 2 Kontakte, je 1 für jede Fahrtrichtung.

Um diese Überfahrsituation in BRIDGE-12L detektieren zu können, muss sowohl die gewünschte Anschlussbuchse an eine der Klemmen 1 bis 12 angeschlossen werden, als auch die eigentliche Gleismasse an eine der beiden äußeren Klemmen.

Im Gegenssatz zu Kontakt-Gleisen schalten Schalt-Gleise fahrtrichtungsabhängig.

Anwendung bei Gleichstromanlagen

BRIDGE-12L kann auch bei Gleichstrom-Anlagen verwendet werden. Der einzige Unterschied ist, dass der gemeinsame Anschluss der Kontakte bzw. Schalt-Gleise von Hause aus keine ständige Masseverbindung besitzt (potentialfrei), aber ebenfalls mit den äußeren Masseanschlüssen von BRIDGE-12L verbunden werden muss.